Reiner Fischer

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Beruf und Hobby ideal verbinden



Der Luftrettungsauftrag am Beispiel einer Luftrettungsstation

in Mecklenburg-Vorpommern

Grundlagen für die Aufgabenbereiche der Rettungshubschrauber sind verankert im


"Gesetz über den Rettungsdienst für das Land Mecklenburg-Vorpommern
(Rettungsdienstgesetz - RDG M-V)
Vom 1. Juli 1993".


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(Primärrettung in Mecklenburg-Vorpommern)

 


§ 23 beinhaltet Bestimmungen für die Genehmigung der Luftrettungsmittel.

 

Weiterhin verweist er auf den Landesrettungsdienstplan, wo die Art der Einsätze, die Anzahl der verwendeten Hubschrauber, ihre Standorte und Einsatzbereiche sowie die Qualifikationenen des einzusetzenden Personals festgelegt sind.

Das RDG M-V ist im Bereich Download -> Beruf -> Rettungsdienst  nachlesbar.


Die Aufgaben der Luftrettungsmittel sind dargestellt im

"Rettungsdienst-Plan gemäß § 7 des Gesetzes über den Rettungsdienst für das
Land Mecklenburg-Vorpommern".


der RDP M-V ist im Bereich Download -> Beruf -> Rettungsdienst nachlesbar.


Hier sind im Kapitel 4.2 ff  die Einsatzarten aufgezeigt. Rettungshubschrauber dienen der Ergänzung des bodengebundenen Rettungsdienstes im Primär- und dringenden Sekundäreinsatz.

 

Demnach führt der Luftrettungsdienst folgende Einsatzarten aus.

- Primäreinsätze

- Primärtransporte

- Sekundäreinsätze

- Sekundärtransporte



Über die abstraktgenerellen aufgeführten Einsatzarten der Landesrettungsdienstplan haben bestimmte Luftrettungsbasen im Rahmen ihrer unternehmerischen Genehmigung noch weiterführende, konkrete und individuelle Aufgaben des Einzelfalles zugewiesen bekommen.


So wurde z.B für den Christoph 47 in Greifswald  die Durchführung

- eines Wasserrettungskonzeptes


zusätzlich geregelt.



Im folgenden möchte ich die Einsatzarten näher erläutern und Besonderheiten aufzeigen.
 

Primäreinsatz


Auftrag_12

Dies sind Einsätze, die Notarzt und Rettungsassistent an den Einsatzort zur
Durchführung lebensrettender Maßnahmen und zur Herstellung der
Transportfähigkeit des Notfallpatienten führen, wenn dieser voraussichtlich
mit bodengebundenen Rettungsmitteln nicht innerhalb der Hilfsfrist erreicht
werden kann oder wenn damit zu rechnen ist, dass mehrere Notfallpatienten
zu versorgen sind.


Primärtransport

Allgemeines_1

Im Rahmen der Notfallrettung Transporte von Notfallpatienten vom Einsatzort in ein geeignetes
Krankenhaus, wenn dies aus notärztlicher Sicht erforderlich ist.


Sekundäreinsatz

Allgemeines_2

Transporte von medizinisch versorgten Notfallpatienten aus einem
Krankenhaus in ein für die weitere Behandlung oder zu erweiterter
Diagnostik und behandlung geeignetes Krankenhaus.



Sekundärtransport

Allgemeines_2

Im Rahmen des (qualifizierten) Krankentransports sind sonstige kranke,

verletzte oder hilfsbedürftige Personen unter fachgerechter Betreuung zu

befördern, wenn dies medizinisch geboten und wirtschaftlich vertretbar ist.



Eine weitere Aufgabe ist dargestellt im

"Erlass Intensivtransport M-V".

 

der Erlass ist im Bereich Download -> Beruf -> Rettungsdienst nachlesbar.

 

Demnach sind Intensivverlegungen wie folgt definiert

 

Verlegungen von Patienten unter intensivmedizinischen Bedingungen sind

gemäß §2 Absatz 3 RDG M-V Sonderformen des Krankentransportes für

Patienten, deren gesundheitliche Schäden eine über die Mindestvorgabe

des RDG M-V für den Krankentransport hinausgehende personelle Besetzung

und Ausstattung der Fahrzeuge erfodern. Sie umfassen alle arztbegleitenden

Transporte.

 

 

 

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